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Schockkampagne „Runter vom Gas“ löst Empörung aus

Verfasst von bensheim am April 23, 2008

Die Kampagne vom Bundesverkehrsministeriums und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat unter dem Motto „Runter vom Gas“ zeigt lachende Familien, Kinder, die bei einem Unfall getötet wurden. Man wolle so den „Zahlen ein Gesicht“ geben so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Pfarrer Harald Fischer von der katholischen Kirsche in Kassel ist empört über die Vermarktung der Todesanzeigen. „Hier werden Todesanzeigen für Werbezwecke benutzt“ so der Pfarrer. Auch einige Automobilclubs wie der Automobilc lub von Deutschland (AdV sowie der ADAC finden die Kampagne als gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Für sie ist die Schrift viel zu klein. „Bei hoher Geschwindigkeit nimmt man den Sinn der Geschichte gar nicht wahr“ so Alfred Fuhr vom AvD. Ausserdem könnte die Darstellung der Plakate erst recht zu Unfällen führen, da sie den Fahrer ablenken und schwer zu lesen seien.

Die Darsteller auf den Plakaten sind Models und keine tatsächlichen Unfallopfer.

Auf der HP kann man sich die Plakate auch online anschauen: „Runter vom Gas“

Was halten Sie von den Plakaten? Provozieren sie wirklich?

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